Soll aus der Kaffeekirsche (also eigentlich ihrem Kern, unserer Bohne) eines Tages ein Spitzenkaffee werden, so muss sie mit optimaler Reife geerntet werden. So weit so einfach. Nun macht es der Kaffeebaum den Bauern dabei nicht leicht. Denn seine Früchte reifen nicht gleichmäßig. Und nun ist klar, warum eine Maschine, die zwischen den Bäumen entlang fährt und diese so lange schüttelt, bis alles herunterfällt, niemals optimal sein kann. Klar, hinterher sortieren Helfer die Kirschen in reif und unreif. Trotzdem kann das Ergebnis nie so gut sein, wie wenn Menschen wachen Blickes von Baum zu Baum gehen und nur sorgfältig das pflücken, was perfekt ist.